Dieser «biografische Mythos» wird als Leitbild für ein pädagogisches und therapeutisches Handeln gesetzt, das der Integrität der sich entwickelnden Biografie verpflichtet ist. Dies geschieht in einem sozial-künstlerischen dialogischen Prozess, der in der gelebten Begegnung der Teilnehmer mit dem Kind verankert ist und den wesentlichen biografischen Themen und Motiven in einem bildhaft-narrativen «Motivbild» einen intersubjektiv nachvollziehbaren Ausdruck gibt. Unter Einbezug von Elementen der Phänomenologie, der Hermeneutik, der Erzähl- und Bildtheorie sowie der kontemplativen Geisteswissenschaft schafft der Autor eine erkenntnistheoretische und methodologische Grundlage, sowie einen Leitfaden zur praktischen Gestaltung transdisziplinärer Förderplanungsprozesse in heil- und behindertenpädagogischen Arbeitszusammenhängen.

Erscheinungsdatum: 26.09.2012
Seiten: 372
Illustrationen: m. Abb.
Format: 23,0 x 15,8 cm
Einbandart: kartoniert
Edition Anthropos. Heilpädagogik und Sozialtherapie aus anthroposophischen Perspektiven (1)
Reihenband: : Edition Anthropos. Heilpädagogik und Sozialtherapie aus anthroposophischen Perspektiven (1)

Der biografische Mythos als pädagogisches Leitbild

Transdisziplinäre Förderplanung auf Grundlage der Kinderkonferenz in der anthroposophischen Heilpädagogik

von Göschel, Jan Christopher

Als Antwort auf den zweckrationalen Instrumentalismus einer positivistischen Behindertenpädagogik entwickelt der Autor aus den transdisziplinären Anlagen der anthroposophischen Heilpädagogik einen Förderplanungsansatz, der das Leitmotiv der individuellen Biografie als integrales Prinzip der kindlichen Lebenswelt erschließt.


EAN 9783723514603

Hersteller: Verlag am Goetheanum

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