Die Versuchung des Hl Antonius in Zusammenhang mit der modernen Geisteswissenschaft

Durch Bosch wirkte, seit er den Weg der Entwicklung des Falles der Seele und jene zur Entwicklung dieser in seinen Bildern gestaltete, der Kräfteleib von Christian Rosenkreutz. Seine bildhafte Wegweisung führt in die Zukunft - wenn man sie lesen kann. Bosch steht in der Gesamtschau seiner Werke vor der Menschheit als ein Wegweisender für deren Aufgaben im 5. Nachatlantischen Kulturzeitalter.

Autor
Willi Seiß

Hersteller
Achamoth Verlag

EAN
9783923302390


17,50

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Aus dem Vorwort von Willi Seiß

Sein Werk umspannt die übersinnliche als auch die untersinnliche Welt. Er fordert Erkenntnisse vom Menschen. 

Geleitwort der Herausgeber

Die folgenden drei Lichtbilder-Vorträge sind der erste Teil einer siebenteiligen Vortragsreihe, die Willi Seiß im Juli 2005 auf dem Herzberg in der Schweiz gehalten hat, mit dem Thema, Das Werk des Malers Hieronymus Bosch als Wegweiser zur seelisch-geistigen Entwicklung des Menschen.

Die Niederschrift aus der Ton- und Filmaufnahme ist fast wortwörtlich wiedergegeben worden. In wenigen Fällen wurden von den Herausgebern grammatikalische Präzisierungen und Korrekturen, wo erforderlich auch kleine Ergänzungen angebracht. Diese letzteren wurden als solche gekennzeichnet. Der Grundcharakter der mündlichen Rede wurde beibehalten.

Durch den vertiefenden Blick auf die Bilder von Hieronymus Bosch soll das gesprochene Wort fühlbar und lebendig werden. Willi Seiß beendet die Vorträge mit folgenden Worten: „Ich bin mir sehr bewusst, wie viele Lücken diese Darstellungen noch in sich haben; aber vielleicht haben Sie doch einen Eindruck bekommen […]“.

Möge dieser „Eindruck“ durch dieses Buch mit den vielen reichhaltigen Bildern vermittelt werden und uns bei der Arbeit auf dem Schulungsweg – im Sinne von Willi Seiß – zur Seite stehen.

Brigitte Meier-Reist, Kurt Reist, Catharina Barker 


Rezension von Martin Frey (mitgeteilt durch den Achamoth Verlag)

„Die Versuchung des Hl. Antonius von Hieronymus Bosch im Zusammenhang mit der modernen Geisteswissenschaft“, der Autor ist der 1922 in Stuttgart geborene Willi Seiss. Das Buch erscheint 2015 mit den ersten drei von insgesamt sieben Vorträgen gehalten im Seminarhaus Herzberg bei Aarau in der Schweiz vom 1. - 3. Juli 2005.

Der Titel bringt es schon zum Ausdruck, was das eigentliche Anliegen des Buches ist. Die Werke von Hieronymus Bosch geisteswissenschaftlich zu entschlüsseln. Der aus Hertogenbosch in den Niederlanden stammende Maler hat mit seinen Bildern etwas mitzuteilen, das versteht man beim Betrachten seiner Werke. Nur warum sind diese Inhalte nicht sofort jedem zugänglich?

Das reich illustrierte Buch gibt auf diese Frage nicht nur eine einfache Antwort, sondern stellt den ganzen historischen und spirituellen Zusammenhang her. Bosch musste sich als Zeitgenosse der Inquisition selbst schützen, weil das Umfeld für diese christlichen Inhalte noch nicht reif war. Welche gewaltigen Mitteilungen er damals schon zu machen hatte, wird erst klar wenn man den Schlüssel für seine Symbolik gefunden hat.

Im ersten Vortrag geht Willi Seiss durch viele Bosch Tryptichen wie „Der Garten der himmlischen Freuden“, „Das Jüngste Gericht“, „Der Heuwagen“ und „Die sieben Todsünden“ hindurch und lässt schon erahnen das in den großen Werken schon die christliche Geisteswissenschaft wenn auch noch in verschlüsselter Form enthalten ist.

Im zweiten Vortrag wird das Tryptichon „ Die Versuchung des Hl. Antonius“ intensiv beleuchtet. Gerade dort wird es ganz deutlich was damals schon vermittelt werden sollte. Gralserkenntnis und innerer Schulungsweg. Für mich selbst war es eine großartige Erfahrung, dieses Wissen in Form von äußerst wirkungsvollen Bosch Bildern mit der Geisteswissenschaft von Rudolf Steiner im lebendigen Zusammenhang sehen zu können.

Im letzten Vortrag an der Mitteltafel des „ Die Versuchung des Hl. Antonius“ herausgearbeitet, findet Willi Seiss auch die Ursachen dargestellt die das mögliche Wirken eines Hieronymus Bosch in seiner Zeit verhinderten. Interessanterweise findet sich auch im Buch ein Hinweis zu der Persönlichkeit des Hl. Antonius.

Den Herausgebern Catharina Barker, Dr. Brigitte Meier-Reist und Dr. Kurt Reist ist es durch die vielen Illustrationen und Hinweise zu den Vorträgen von Willi Seiss gelungen, die über 500 Jahre alte Symbolsprache wieder den sich gegenwärtig für das Hieronymus Bosch Werk Interessierten noch besser zugänglich zu machen. 

03.06.2015 Martin Frey

 3 Vorträge, gehalten im Seminarhaus Herzberg bei Aarau, Schweiz, 1.-3. Juli 2005

Mit über 100 Illustrationen, Paperback, S. 126

ISBN 978-3-923302-39-0 

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