Die Zauberflöte

Ein Bilderbuch nach Mozarts Oper

Mozarts berühmte Oper mit ihrer zauberhaften Musik lernen Kinder oft schon früh kennen. Jakob Streit erzählt die Geschichte, die ihr zugrunde liegt. Und er erzählt sie so, dass alles, was Tamino erlebt, tief miterlebbar wird: die Liebe zu Pamina, die Prüfungen, die er allein und später gemeinsam mit ihr durchzumachen hat.

Autor
Jakob Streit

Hersteller
Freies Geistesleben

EAN
9783772511141


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Die Zauberflöte gehört nicht von ungefähr zu den bekanntesten und meistgespielten Opern der Musikgeschichte.

Wird hier doch dargestellt, wie der Mensch nicht nur von den bösen Mächten, sondern auch durch sein eigenes Seelenwesen in Angst, Zweifel, Lüge, Falschheit bedroht wird und sich mit seinem höheren Ich zu behaupten lernt. So rührt uns die Geschichte von Tamino und Pamina heute immer noch an.

Der bekannte Kinder- und Jugendbuchautor Jakob Streit hat sich auf das Wesentliche beschränkt, so daß das moderne Märchen deutlich hervortritt. Die Bilder von Christiane Lesch nehmen den Stoff ernst: Es kommt seine tiefe, fast mythische Bedeutung heraus, weil die Staffage des Opernhaften vermieden ist und das rein Menschliche in der Auseinandersetzung zwischen Gut uns Böse, Hell und Dunkel bis hin zu der eindrucksvollen Wasser- und Feuerprobe zur Geltung kommt.

Ein bezauberndes Bilderbuch, das nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene anrühren wird.

Illustriert von Lesch, Christiane; Erzählt von Streit, Jakob
Erscheinungsdatum: 08.03.2017
Auflage: 10
Seiten: 36
Einbandart: Gebunden
Format / Gewicht: 426 g
Lesealter: ab 6 Jahren
ISBN: 9783772511141
Jakob Streit | Aus dem Nachruf: Der schweizerische Kinder- und Jugendbuchautor Jakob Streit ist am 15. Mai 2009 im Alter von 98 Jahren verstorben. Am 23. September 1910 in Spiez am Thuner See geboren, veröffentlichte Jakob Streit über dreißig Kinder- und Jugendbücher. 1956 wurde er mit dem Literaturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet, zahlreiche seiner Werke wurden ins Englische, Französische, Italienische, Portugiesische, Niederländische, Schwedische, Polnische, Tschechische und Slowenische übersetzt. Ein Fokus seiner literarischen Arbeit lag auf Tiergeschichten, Märchen, Legenden und Nacherzählungen biblischer Geschichten, die sich unter Kindern und jugendlichen Lesern großer Beliebtheit erfreuen. Als ich nicht mehr Lehrer war, sagte Jakob Streit einmal, fühlte ich mich jeweils beim Schreiben wie von Kindern und Jugendlichen umgeben, die mithalfen zu gestalten. Jakob Streit war neben seiner literarischen Arbeit lange Zeit als Lehrer tätig und bis zuletzt ein gefragter Redner zu Themen der Pädagogik und Anthroposophie. Darüber hinaus arbeitete der vielseitig interessierte Künstler unter anderem als Theater-Schauspieler und Opern-Regisseur (so inszenierte er Glucks Orpheus 1989 in Chieming), und widmete sich als tätiger Naturfreund leidenschaftlich der Bienenzucht. Mit seinen Büchern wollte Streit die kleinen Leser, aber auch die erzählenden Eltern zur Natur zurückführen, den Künstler im Kind wecken und zu einem vertiefenden Natur- und Menschenverständnis beitragen (z.B. in Das Bienenbuch und seinem in Schulen viel gelesenen Roman Milon und der Löwe). Zu seinen erfolgreichsten Werken zählen neben dem Bienenbuch auch die Zwergengeschichten Tatatucks Reise zum Kristallberg und Liputto sowie Louis Braille, ein biografischer Roman über den Erfinder der Blindenschrift. Die Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus, in denen Jakob Streit zahlreiche Bücher veröffentlichte, verlieren einen vielseitigen, inspirierenden Autor, der mit seinen poetischen wie einfühlsamen Geschichten ein besonderes Gespür für die Empfindungen seiner jungen Leser besaß.
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