Eine kurze Erzählung vom Antichrist

Ein Jahr vor seinem Tod entwarf der russische Schriftsteller und Religionsphilosoph Wladimir Solowjew (1853-1900) eine faszinierende utopische Vision des 21. Jahrhunderts. Die schillernde Hauptfigur: das personifizierte Böse, der Antichrist.

Autor
Wladimir Solowjew (Autor), Ingo Hoppe (Herausgber)

Hersteller
Urachhaus

EAN
9783825177652


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Keines seiner Werke wurde in so viele Sprachen übersetzt – jetzt liegt Solowjews faszinierender visionärer Entwurf des Motivs umfangreich gedeutet und kommentiert vor. In seinen begleitenden Kommentaren zeigt Ingo Hoppe, dass es sich bei Solowjews faszinierender Endzeit-Schilderung um mehr als eine religionswissenschaftliche Abhandlung in literarischer Gestalt handelt. Er weist auf die komplizierte Doppelnatur des Antichrist und auf die herausragende Bedeutung des Buches in unserer Zeit hin.

Möchte man sich auf das Glatteis begeben und auf Solowjews Aufgabenstellung eingehen, die er darin sah, im Voraus zu warnen vor der weltvereinigenden Herrschaft des Antichrist, der laute und hohe Worte reden und die glänzende Hülle des Guten und der Gerechtigkeit über das Geheimnis der äußersten Gesetzlosigkeit werfen wird, so führt kein Weg daran vorbei, seine Erzählung auf das reale Zeitgeschehen zu beziehen. (Ingo Hoppe)



Erscheinungsdatum: 03.2013
Auflage: 1.
Autor: Solowjew, Wladimir S.
Bearbeiter: Kommentiert von Hoppe, Ingo
Einbandart: gebunden
ISBN: 978-3-8251-7765-2

Ingo Hoppe studierte Philosophie und Geschichte in Basel. Er schreibt Beiträge für Zeitschriften und gibt Broschüren zu philosophischen und spirituellen Themen heraus (z. B. Der freiheitliche Universitätsbegriff Wilhelm von Humboldts & Die Abschaffung der alten Universitätsfreiheit 1998 – 2010). Derzeit ist er als Sozialtherapeut und freier Autor tätig.
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