GA 288 Architektur, Plastik und Malerei des Ersten Goetheanum

Neun Vorträge, gehalten an verschiedenenOrten zwischen dem 10. April und dem 12. Juni 1920

Autor
Rudolf Steiner, R. Halfen (Hg.)

Hersteller
Rudolf Steiner Verlag

EAN
9783727428807


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Das Erste Goetheanum war ein Gesamtkunstwerk. Es war bis in alle Details hinein Ausdruck eines mächtigen Gestaltungswillens. Seine Zerstörung kurz nach der Fertigstellung hatte zur Folge, dass nur Fotografien erhalten sind und man sich aus ihnen die Intentionen Rudolf Steiners selbst erarbeiten und sich eigene Bilder schaffen muss. Die Möglichkeit dazu bietet dieser neue Band der Rudolf Steiner Gesamtausgabe. Er enthält neun Vorträge, in denen Rudolf Steiner den spirituellen Kunstimpuls ausführlich darstellt. Darunter sind auch drei öffentliche Vorträge, in denen er in einem Klima zahlreicher Anfeindungen zu begründen versuchte, w rin die Aufgabe dieses Baus besteht. In der vorliegenden Ausgabe sind alle Lichtbilder, die Rudolf Steiner in seinen Vorträgen zeigte, im Anhang wiedergegeben. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, diese Vorträge entlang der Abbildungen, die er jeweils kommentierte, nachzuverfolgen, unterstützt von zahlreichen erläuternden Texthinweisen des Herausgebers.

Erscheinungsdatum: 08.2016
Auflage: 1.
Seiten: 224, 106 Abb.
Einbandart: Leinen
Format: 30,0 x 21,4 cm
ISBN: 978-3-7274-2880-7
Steiner, Rudolf * 27.02.1861, † 30.03.1925 Angaben zur Person: Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec, damals Österreich-Ungarn, heute Kroatien, geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar und als Redakteur, Lehrbeauftragter und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und vielen anderen Orten Europas. Im Unterschied zu den Kulturschaffenden seiner Zeit, mit denen er in intensivem Austausch stand, erlebte Rudolf Steiner noch eine andere Seite der Wirklichkeit, die geistige Welt, die ihm mit den Mitteln der Bewusstseinsforschung so zugänglich war wie den Naturwissenschaftlern die sichtbare Welt mit den Instrumenten der äußeren Forschung. Diese erweiterte Sichtweise ermöglichte es ihm, auf Gebieten der Kunst, der Wissenschaft und der Religion und ihren praktischen Anwendungen im Alltag weitreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Er nannte seine Anschauung «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen). Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutschen Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Mit dem Bau des Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus aus Holz durch Brandstiftung stellt sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.
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