Lin

Drama (1957)

von Albert Steffen

Mit einem Vor- und Nachspiel in einem Heim für seelenpflegebedürftige Kinder unserer Gegenwart, führt das Stück in dramatischer Ballung durch die Ereignisse des chinesisch-englischen Opiumkrieges (1840-1842), in den Zusammenprall von Ost und West aufgrund der Opiumsucht, und deutet zuletzt auf Möglichkeiten der Heilung und Überwindung. Vgl. hierzu Rudolf Steiner, Zeitgeschichtliche Betrachtungen. Das Karma der Unwahrhaftigkeit Erster Teil (1978), Vorträge vom 30./31.12.1916; und Albert Steffen, Vorhut des Geistes (2010), S. 13ff.


EAN 9783858890900

Hersteller: Schöne Wissenschaften

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"Das Drama 'Lin' führt zurück in die Zeit des Opiumkrieges 1840; im Mittelpunkt steht das Schicksal des chinesischen Volkes mit seiner hohen spirituellen Kultur, und Lin, einer seiner bedeutendsten Söhne, der es vor der völligen Degenerierung durch den Opiumgenuß zu retten sucht. Albert Steffen hat wiederholt die Reinkarnation in seine Dramen einbezogen. Hier geschieht dies in erweitertem Sinne: auch Völkerschicksale und -leiden können und müssen im Lauf der Zeiten Ausgleich und Gutmachung finden. Die Folgen des tragischen Vergangenheitsgeschehens zeigen sich in unserer gegenwärtigen Zeit, indem in zunehmendem Maße kranke, mongoloide Kinder geboren werden. Wie diese Folgen in der Zukunft verwandelt werden können, zeigen das in der Gegenwart spielende Vor- und Nachspiel des Dramas in Wort und Bild. Es fällt damit auf die aktuellste Frage unserer Zeit, die Vereinigung von Ost und West, ein neues Licht." (A.H. in den "Stuttgarter Nachrichten", 13. August 1958)

Übersetzt von Margaret C. Lloyd.

Erscheinungstermin: 2009
Auflage: 3. Auflage
Produktform: Hardcover
Anzahl Seiten: 101 Seiten
Einbandart: Leinen
ISBN 978-3-85889-149-5
Preis: CHF 20.– / EUR 18.00