Quelle: Eurythmie von Anfang an

Kompendium für Eurythmie mit kleinen und kleinsten Kindern

Für interessierte Menschen, Eltern, KindheitspädagogInnen, LeiterInnen und MitarbeiterInnen von Kleinkind-bezogenen Einrichtungen kann das vorliegende Buch einen profunden Einblick in die Möglichkeiten elementarer Eurythmie in dieser Altersgruppe geben.

Autor
Andrea Heidekorn (Hrsg.)

Hersteller
Kunst im Dialog

Erscheinungsdatum
15.10.2018


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In dem vierten und neuesten Buch unserer Reihe Kunst◉Praxis fragen wir nach wesensgemäßen Formen im professionellen Umgang mit Kleinkindern. Wie können wir durch elementare Eurythmie Entwicklungsräume schaffen und so gestalten, dass wir den Raum des Kleinkindes respektieren und auch schützen innerhalb unserer beschleunigten, hochtechnisierten und reizüberflutenden Gesellschaft?
Eurythmie von Anfang an!  Krippe, Kindergarten, Tanzstudio sind Orte für  elementare Eurythmie mit kleinen Kindern. Im vorliegenden Praxisbuch finden sich anthropologische Grundlagen für die ersten sieben Lebensjahre,  die aktuelle Forschung und anthroposophische Aspekte verbinden.  Auch  der Kleinstkindbereich wird ausführlich bearbeitet.  Detaillierte  Berichte aus allen möglichen Arbeitsfeldern ergänzen den Blick. Vielfältige Beispiele zeigen, wie elementare Eurythmie mit Kleinst- und Kleinkindern praktisch gestaltet werden kann. Methodische Handreichungen  ebnen den Weg, eigene Schritte in diesem Arbeitsfeld zu gehen.
In der Begegnung mit dem kleinen Kind sind die persönliche Haltung und die individuelle Biografie der begleitenden Erwachsenen wesentlich. Jede unserer AutorInnen stellt einen ganz individuellen Ansatz in Bezug auf die Arbeit mit kleinen und kleinsten Kindern dar. Wiederholungen mancher Themenbereiche und Stilbrüche beleuchten das Themengebiet auf unterschiedliche, vielfarbige Weise.
AutorInnen:    Sabine Deimann, Kjell Häggmark, Andrea Heidekorn, Cristi Heisterkamp, Reinhild Kübler, Magali Müller-Peddinghaus, Ilka Sund, Sonja Wudy. Kapitellogos gezeichnet von Rebecca Ristow.

Aus dem Vorwort von Michaela Glöckler:
Jeder, der kleine Kinder beobachtet, sieht, wie sie in dieser Zeit am liebsten in Be-
wegung sind und alles mit größtem Interesse verfolgen, was sich bewegt. Sinnesoffen
wie sie sind, nehmen sie auf, was sie sehen und hören, ahmen es nach und entwickeln
dadurch die für die Gehirnentwicklung und körperliche Reifung unerlässliche sensomo-
torische Intelligenz. Das menschliche Gehirn ist ein Beziehungsorgan. Der Psychiater
und Philosoph Thomas Fuchs hat dies meisterlich in seinem vielgelesenen Standardwerk
zum Thema beschrieben. Es entwickelt sich durch die tätige Interaktion des Kindes in
und mit seiner Umwelt. Entsprechend sind Bewegungsformen und Übungen besonders
förderlich, die das Kind von sich aus gerne nachahmt und die ihm helfen, seinen Körper
nicht nur an die Umwelt anzupassen, sondern auch sich selbst darin zu erleben und zum
Ausdruck zu bringen. Genau dafür aber erweist sich die Eurythmie als ein besonders
leistungsstarkes Instrument.
In dem vorliegenden Buch wird nun erstmals der Versuch unternommen, in umfas
sender Weise aus der praktischen Arbeit mit Kindern in den ersten Lebensjahren bis zum Schuleintritt zu berichten. Andrea Heidekorn, Dozentin für Eurythmie an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn, konnte sieben praktisch tätige EurythmistInnen gewinnen, die bereit waren, nicht nur über ihr Verständnis der Eurythmie und deren Grundlagen im Werk Rudolf Steiners zu berichten, sondern vor allem über ihre Vorgehensweisen in der praktischen Vermittlung der eurythmischen Übungen Umgang mit den Kindern. So ist ein Werk entstanden, was nicht nur darüber informiert, was Eurythmie ist und für die kindliche Entwicklung bedeuten kann. Es ist auch ein Arbeitsbericht geworden, der zum Erfahrungsaustausch und Dialog einlädt, aber auch weiterführende Perspektiven aufzeigt anhand konkreter Projekte.
Ich wünsche dem Buch eine breite Leserschaft insbesondere unter Eltern und Fach
leuten, die mit kleinen Kindern arbeiten. Mit diesem Wunsch ist die Hoffnung verbunden,
dass die KleinkindEurythmie dadurch an Bekanntheit gewinnt und einer wachsenden
Anzahl von Kindern zu Gute kommen kann.
Dr. med. Michaela Glöckler
Goetheanum/Dornach

 

 

1. Auflage Oktober 2018

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