Richtkräfte der Entwicklung

Bild der kindlichen Entwicklung - als Leporello und Wandbild

von Christian Breme

Eine Schilderung der kindliche Entwicklung in wenigen Bildern und Worten. Sie zeigt, wie Eltern und der Unterricht auf diese Entwicklung antworten können. Es hängt in vielen Elternhäusern, Kindergärten und Schulen und erzeugt bei den Grossen und Kleinen eine erwartungsvolle Stimmung. Ein menschenkundliches Entwicklungsbild.


Hersteller: Ikaros-Verlag

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Alles zielt auf die Selbständigkeit. Sie ist das Ziel der Erziehung und zugleich die wahre Prävention im Suchtzusammenhang. Auch für die Frage der Übergriffsprävention ist sie der zentrale Begriff! Das Wichtigste in der Darstellung  sind die Farben: rot – blau und die Begriffspaare: Geborgenheit - Selbständigkeit, Ritual – Improvisation. Wir sind gewohnt diese als Metamorphose zu denken. Kindergärtnerinnen protestieren mit Recht über die Darstellung. Die Improvisation der Kinder fange hier nicht erst an. Sie sei hochentwickelt und verwirkliche sich im Freispiel gleichberechtigt neben dem Ritual im Morgenkreis. Folgen wir Gerald Hüther, so ist das Streben nach Selbständigkeit von Anfang an da. Es ist der Motor der Geburt: Ich will hier raus.. „Dazugehören“ (Hier heisst es Geborgenheit) und „Sich selbst werden“ sind nach Hüther die beiden lebenbestimmenden Maximen von Anfang an. Das widerspricht nicht der Leporellodastellung, die ja immer davon ausgeht, dass sich die frühe Selbständigkeit in einem geschützten Rahmen entwickelt. Bleibt die Frage: Wieviel Raum geben wir für das Erlernen der Freiheit, das Experimentieren etc..

Wichtig ist auch die Begriffszeile unter dem Bild: Sie ist sehr überzeugend, wenn man sie von hinten liest und in der negativen Form: Kommt ein junger Mensch nicht zur Selbständigkeit, so ist es schlecht für die Suchtbearbeitung. Hat er nicht gelernt, was Verantwortung und Initiative bedeuten, ist es schlecht für die Suchtbekämpfung. Hat er kein Weltinteresse und keinen Forschergeist, so ist es schwer, ihm aus der Sucht zu helfen. Usw.. und je weiter man zurückgeht, um so schlimmer und hoffnungsloser. Diese Spur ist die Entstehungsgeschichte des Leporellos. Die Präventionsfachleute haben uns gesagt: Das was ihr da in dieser Schule macht, ist nach den neuesten Erkenntnis der Forschung die beste Primärprävention.

Das Leporello ist in der Rudolf Steiner Schule Basel entstanden. Es wurde bereits ins Englische, Französische, Italienische und Russische übersetzt. Es ist selbstverständlich, dass die Einzelheiten den kulturellen Gegebenheiten eines Landes, den Möglichkeiten einer Schule und den Fähigkeiten der Pädagogen angepasst werden müssen. Die Richtung der geschilderten Entwicklung bleibt aber allgemein gültig.

 

Verwendungsmöglichkeiten des Leporello bzw. des 2m langen Rollbildes:

  1. Bei Informationsveranstaltungen für die zukünftigen Eltern dient es zur Erläuterung der Waldorfpädagogik und des Schulkonzeptes.
  2. Bei Elternabenden hilft das Rollbild den Entwicklungsstand der Kinder und die bevorstehenden Entwicklungsschritte zu besprechen und die unterstützende Wirkung des Lehrplanes zu erläutern.

  3. Das Rollbild kann im Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern zusammen angeschaut werden. Es erlaubt über die eigene Entwicklung, die man gemeinsam durchschritten hat, nachzudenken und ruft eine erwartungsvolle Lebensstimmung in Bezug auf das Kommende hervor.

  4. Als Hilfsmittel zum Studium der Pädagogik kann es in der Ausbildung und in der Weiterbildung und auch bei pädagogischen Wochenenden hilfreich sein.

 

Größen

  • Die Leporellos sind in Kartons zu je 50 oder 100 Stück verpackt
    Das Cover hat einen weissen Streifen, auf dem das Logo und die Adresse der Schule erscheinen kann, die das Leporello für ihre Öffentlichkeitsarbeit braucht.
  • Das Wandbild hat die Größe von ca. 200 x 35 cm
    Es zeigt vergrössert die Vorderseite des Leporello.
    Es lässt sich leicht mit Magneten an der Tafel oder einem Whiteboard befestigen.
     

Auflage: 3. Auflage