Rudolf Steiner zu Individuum und Rasse

Sein Engagement gegen Rassismus und Nationalismus Sein Engagement gegen Rassismus und Natioalismus

Rudolf Steiner und Rassismus - eine überraschende Verbindung. Uwe Werner entdeckt in Rudolf Steiners Menschenverständnis ein antizipatorisches Element und skizziert, wie er bereits am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine ethische Auffassung des Menschen entwickelt, die sich nach der Katastrophe in der Jahrhundertmitte in zunehmendem Maße durchsetzt...

Autor
Uwe Werner (Autor), Forschungsstelle Kulturimpuls (Herausgeber)

Hersteller
Verlag am Goetheanum

EAN
9783723514207


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Rudolf Steiner und Rassismus – eine überraschende Verbindung. Uwe Werner entdeckt in Rudolf Steiners Menschenverständnis ein antizipatorisches Element und skizziert, wie er bereits am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine ethische Auffassung des Menschen entwickelt, die sich nach der Katastrophe in der Jahrhundertmitte in zunehmendem Maße durchsetzt und heute hinsichtlich der Würde des Individuums in den Allgemeinen Menschenrechten Gestalt angenommen

hat. Er zeigt, wie Steiners Werk und die Anthroposophie methodische und inhaltliche Gesichtspunkte liefern, Rassismus oder Nationalismus als unmenschlich zu identifizieren. Kritiker wie z.B. Helmut Zander diskutieren die in dieser Richtung von Steiner vertretenen Gesichtspunkte nicht und kommen daher zu Fehlschlüssen in der Gewichtung seines Begriffs vom Menschentum. Nicht zuletzt liefert diese Arbeit eine brauchbare Bibliographie zum Thema.



Diese von der Forschungsstelle Kulturipuls herausgegebene Studie ist ein leicht überarbeiteter Speratdruck  eines Beitrags zu einem Sammelband, der unter dem Titel Anthroposphie in Geschichte und Gegenwart 2011 erschienen ist.

  • Broschiert: 152 Seiten
  • Verlag: Verlag am Goetheanum (13. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3723514200
  • ISBN-13: 978-3723514207
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,7 x 1,3 cm
Uwe Werner (*1941) studierte Germanistik und Wirtschaftswissenschaften in Freiburg/Br. und Paris, unterrichtete Geschichte und Geographie in Paris und arbeitete mit lernbehinderten Jugendlichen. Zwischen 1992 und 1995 führte Uwe Werner eine Forschungsarbeit zu "Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus" im Rahmen der Forschungsstelle Kulturimpuls durch. Seit 1995 ist er Leiter des Archivs am Goetheanum und an der Forschungsstelle in der Projektentwicklung und -beratung tätig. Uwe Werner ist verheiratet und hat einen Sohn.
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