Verlage Triskel Verlag

Hersteller
Verfügbarkeit

Der Triskel Verlag ist ein kleiner Verlag mit Sitz in Basel, gegründet von Maurice Le Guerrannic.

Da nahezu alle Titel in Handarbeit hergestellt werden - vom Text über Zeichnungen bis hin zu Druck und Klebebindung - bitten wir um Ihr Verständnis, wenn das einzelne Exemplar kleinere Mängel aufweist, wie einen ungeraden Buchschnitt u.ä.

Sollten Sie dennoch mit dem Preis-Leistungsverhältnis einmal unzufrieden sein, schreiben Sie uns bitte an: info@glomer.com

Aus einem Gespräch mit dem Verleger Maurice Le Guerrannic über seine Arbeit:

Der Verleger kam am 5. Juni 1954 in St. Cloud (Paris) in einer Familie mit sechs Kindern zur Welt. Er war 12 Jahre als Klassenlehrer an zwei Steiner-Schulen in der Schweiz tätig bevor er den Triskel Verlag 2003 gründete. 

(...) Mit 49 Jahren (2003)  begann ich in Basel einen neuen Lebensabschnitt. Es war, als begänne ich mein Leben noch einmal, jedoch auf der Grundlage meiner vergangenen Erfahrung auf pädagogischem, beruflichem und menschlichem Gebiet. Gleichzeitig musste ich mich der Herausforderung stellen, von der gewählten Arbeit leben zu können: der Verlagsarbeit. Es gelang mir, wenn auch unter Schwierigkeiten, von meinen Büchern zu leben, da ich diese mittels damals erworbener Maschinen selber herstellte. 

Meine ins Deutsche übersetzten Bücher fanden großen Anklang in Deutschland, besonders meine pädagogischen Hefte für Formenzeichnen und Mathematik, aber auch das Büchlein zu den sechs (Neben)übungen (Das Ätherherz), von dem über 5000 Exemplare verkauft wurden!  

Meine Arbeit umfasste sämtliche Etappen der Produktion: das Schreiben, die praktische Ausführung (unter anderem der Formenzeichnungen), sowie Digitalisierung, Druck, Kleben/Binden der Bücher, bis hin zu ihrem Zuschneiden, dann die Information der Buchhändler, den Versand der Bücher und schließlich die damit verbundene Buchhaltung. Diese Vielzahl an Tätigkeiten war Voraussetzung dafür, von meiner Aktivität leben zu können. Natürlich war es unmöglich, all das mit professioneller Perfektion zu bewerkstelligen. Zwar lernte ich auch dabei, doch oft war die Arbeitslast einfach zu groß. Während all dieser Jahre erhielt ich viel Ermutigung und Unterstützung, aber auch die eine oder andere unerbittliche Kritik. 

Selbstverständlich waren diese Kritiken gerechtfertigt. Ich versuchte, sie so gut ich konnte zu berücksichtigen, und nahm das auf mich. 

2006 bot man mir an (Ingold Verlag), für öffentliche Schulen bestimmte Hefte zum Formenzeichnen zu zeichnen. Dank der Verwirklichung dieses Projekts sind noch heute in den Klassen der deutschsprachigen Schweiz Tausende auf öffentliche Schulen abgestimmte Hefte zum Formenzeichnen in Umlauf. (...)

Nach oben