Anna May-Rychter

Anna May-Rychter

16.02.1864 (Regensburg, DE) - 09.04.1954 (Jerusalem, Israel)

Anna May war die älteste Tochter des Hofrates Heinrich May, der als Arzt den Fürsten von Thurn und Taxis betreute. Nachdem sie neun Jahre lang eine katholische Erziehung in einem Stift in der Nähe von München erfuhr, wurde ihr ein Studium für Malerei in München ermöglicht. Durch ihren späteren Ehemann Thaddäus Rychter kam sie zu Rudolf Steiner, von dem sie die Anregung erhielt, das dreiteilige Gralsbild „Triptychon" zu malen. 1918 konnte dieses überdimensionale Kunstwerk in München ausgestellt werden. Während des ersten Weltkrieges malte sie für Soldaten ein spezielles Michaelsbild, das mit einem Spruch von Rudolf Steiner versehen wurde. Von. 1924-1954 lebte Anna May in Jerusalem als Künstlerin und galt als „letzte Heilige von Jerusalem".

Quellen:

Quelle: Weltenwandler, Michael Birnthaler, S. 322

Nach oben